In unserer Region ist vorwiegend der Holzbock aktiv.
Die erwachsenen Holzböcke sind von April bis Juni und September/Oktober besonders aktiv.
Sie reagieren auf Erschütterungen, Schweiß und Atem von Warmblütern.
In dieser Zeit sollten Sie/Ihr Tier vor allem Wälder mit dichtem Unterholz und angrenzende Lichtungen meiden, denn dort lauern die Zecken auf dem Boden, an Pflanzen sowie an Sträuchern und lassen sich von vorbeikommenden Tieren abstreifen.
Überwiegend setzen sich die erwachsenen Zecken an dünnhäutigen, gut durchbluteten Stellen fest. Den Saugakt beginnen die Zecken jedoch erst nach ca. 12 Std., deshalb ist es sinnvoll, Ihr Tier nach jedem Spaziergang abzusuchen und die Zecken umgehend zu entfernen.
Falls es zu einer Übertragung der Lyme-Borreliose käme, würden Sie bei Ihrem Tier Hautveränderungen (starke Rötung/Schwellung), Mattigkeit, Fieber, Lähmungserscheinungen, Störungen der Nierenfunktion oder Gelenkentzündungen feststellen. Eine sofortige Antibiotika-Behandlung (Tetracycline) Ihres Tierarztes wäre dann notwendig.
Welche Vorsorge-Möglichkeiten gibt es ?
Gerne biete ich Ihnen eine naturheilkundliche Stabilisierung Ihres Tieres an, denn Tiere mit gestörtem Stoffwechsel bzw. einer veränderten Hautflora haben einen reduzierten Abwehrmechanismus.
Als pflanzliches Spot-on biete ich Ihnen ein wissenschaftlich bestätigtes Zeckenmittel mit guter Wirksamkeit, das die Zecken von Ihrem Tier abhält.
Zu den schulmedizinischen Zeckenmitteln sollten Sie wissen, dass diese häufig Insektenvernichtungsmittel/Nervengift enthalten und dies zu Nebenwirkungen (wie z.B. Juckreiz, Erbrechen, neurologische Symptome) bei sensiblen Tieren führen kann.
Die Borreliose-Impfung ist nicht empfehlenswert und die Wirksamkeit umstritten. Bei dieser Impfung kann es zu schweren allergischen/ZNS Reaktionen des Tieres kommen.
(Quelle: Praktikum der Hundeklinik)